… „graue Energie“ als Treiber des CO2-Footprint von Produkten

Tortendiagramm_zur_Grauen_Energie_01

Heute treibt mich ein Hinweis von Danny Püschel Mitarbeiter bei www.sustainum.de um. Danny Püschel ist einer der „Baumeister“ und Forschungstreibenden der Baustoffdatenbank www.gutebaustoff.de. Dannys Hinweis kenne ich schon länger u.a. aus der Veröffentlichung von B. R. Allenby, D. J. Richards (Hg.): The Greening of Industrial Ecosystems. Washington, 1994.

In dieser mich bewegenden amerikanischen Veröffentlichung schreiben die Autoren: „In den USA werden 93 Prozent der abgebauten Ressourcen niemals in verkäufliche Produkte umgewandelt, 80 Prozent aller Produkte werden nach einmaligem Gebrauch weggeworfen, und 99 Prozent der in den Produkten enthaltenen Stoffe werden innerhalb von sechs Wochen nach dem Verkauf zu Abfall ein gewaltiger Kostenfaktor für die Wirtschaft und, vor allem, eine Verschwendung von Natur.“

Diese hier so fast schon lapidar formulierte Aussage von den amerikanischen Autoren bekommt nun durch die Baustoffdatenbank mit dem Ausweis des ca. CO2-Footprint der Baustoffe eine noch größere Bedeutung für mich. Denn die Datenbank zeigt ähnlich der obigen Aussage von 1994 auf, dass fast die Hälft, ca. 41%! des CO2-Footprint auf Kosten von Verpackung, Produktion und Transport gehen.

Ich schließe diesen Beitrag mal mit meinen Worten vom 11.04.2010 in meinem 27. XING-Newsletter „Buchtipp. Weniger Abfall, mehr Wert. : „Bis es so weit ist, dass auf dem Markt nur noch Nachhaltiges im Geiste von Cradle-to-Cradle angeboten wird ist Gebrauchtes das Nachhaltigste was es gibt (siehe oben)wie der DIN-Ratgeber „Müllvermeidung, Recycling, Second-Hand und Co“ von 2009 sehr anschaulich zeigt. Die beiden Autoren Konrad Soyez und Dieter Baier stammen beide wie Michael Braungart aus der Umwelt- und Verfahrenstechnik und haben sich lange Jahre mit Abfallwirtschaft und ökologischer Technologie zur Abfallaufbereitung beschäftigt.“

Das ist (unsere neue) Kult(ur), keine Müll! Der (Mehr-)Wert liegt im Bestand.
Möbelhafte Grüße und: wir brauchen einen Ökofaktor in unserem Leben.

Ihre Lagerbestand: Baustelle oder Geldquelle ?

Das bereits von der IHK Rhein-Main-Neckar 2006 für seinen innovativen Makleransatz für Büroeinrichtungen mit eigenem Beschaffungsnetzwerk ausgezeichnete Unternehmen Curriculum hat an seinem Gründungstandort 2010/2011 ein neues, erfolgreiches Pilotprojekt aufgelegt. Weiterlesen