SELBST GETESTET 5: NACHHALTIG GESUND!

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NACHHALTIG GESUND? – VIELFALLT STATT EINFALLT

Was heißt Nachhaltig gesund! eigentlich? Und wie kann ich behaupten Gesundheit ist meine neue Berufung? Schauen wir mal, was die verschiedenen objektiven Sichtweisen dazu sagen.

NACHALTIGKEIT wird wie Viviane Scherenberg zeigt meist „nur mit dem Thema Umweltschutz in Verbindung gebracht. Aber Nachhaltigkeit bezieht sich auf alle Bereiche, in denen Ressourcen beschränkt sind. Damit berührt er auch Fragen der sozialen Gerechtigkeit, der Teilhabe und Chancengleichheit – und damit auch das Gesundheitswesen.“
GESUNDHEIT ist im Gesundheitswesen nach Antonowsky der Maßstab für (s)eine saltogenetische Blickrichtung auf Krankheit. Krankheit bezeichnet dabei einen Statusstand für einen geringen Gesundheitswert.
KRANKHEIT „ist die Störung der Funktion eines Organs, der Psyche oder des gesamten Organismus.(…) Die Übergänge zwischen Gesundheit und Krankheit sind fließend. Vieles mag letztlich einfach eine Frage der Sichtweise sein.“
• Ein PROBLEM, aus Sicht des NLP ist wie Heide Kellner-Rauch zeigt „die Differenz zwischen dem was ist und dem, von dem ich meine, das es sein soll.“

Merken Sie wie ich es gerade tue, wenn es um „Nachhaltig gesund!“ geht scheint die Antwort nur auf den ersten Blick einfach. Und einfach nur subjektiv, da jeder Mensch sich seine Weltwahrnehmung gemacht hat, um nicht erschlagen zu werden von den vielen Sichtweisen. Damit spielt hier die viel genannte Komplexität der Welt rein und die Unfähigkeit des Menschen damit umzugehen.

ICH MACHE MIR MEINE WELT WIE SIE MIR GEFÄLLT

Das Schöne für mich ist, dass es bei meinem Blick auf Gesundheit und Nachhaltigkeit auf meine Sichtweise ankommt. Und diese Sichtweise wird von meinem Wesenstyp, meiner Art der Weltwahrnehmung, meiner Erfahrungswelt bestimmt. Wie wir ja seit „Selbst getestet 3“ wissen, bin ich eine 7 (Optimist) im Enneagramm nach Helen Palmer. Der Typ mit dem positivsten Blick aller Typen. Gleichzeitig mag ich es viele Möglichkeiten zu haben und diese trotz aller Unterschiedlichkeit miteinander in Beziehung zu setzen. Ich mache mir die Welt somit wie Pippi Langstrumpf oder Peter Pan „wie sie mir gefällt!“ Da ich jedoch in meinen Wesensflügeln auch die 1 (Perfektionist) und 5 (Beobachter) bin, liebe ich es, mir zu meiner Sichtweise Experteninput zu holen, bevor ich eine Haltung zu etwas einnehme. Und das wie in Selbst getestet 4 gezeigt immer mit nachhaltig zuversichtlichem Blick auf Gesundheit – trotz des objektiven, medizinischen Dramas.

KRANKHEIT EINE STRAFE GOTTES? – GLAUBE UND GESUNDHEIT

Wie steht nun eigentlich frage ich mich jetzt als gläubige Christin das Christentum zur Krankheit? Diese Blickrichtung soll abschließend befragt werden, da ich gleich nach meinem Sturz noch im Krankenhaus gesagt habe „Gott hat mich aufgefangen. Er wollte noch nicht, dass ich schon Tod gehe!“

Sie merken, auch als Pippi Langstrumpf befrage ich neben dem objektiven Wissen meinen Glauben bevor ich eine Haltung zu den Dingen einnehme. Und dieser Glaube ist wohl die stärkste Bindung an das Leben, das Sein in der Welt für mich. Für die meisten Menschen rückt Gott gerade in schweren Stunden ins Bewusstsein „Gott, warum konntest du das geschehen lassen?“ heißt es dann gefolgt von „Gott hilf mir!“. Ok, ich gebe zu, dass ich froh bin, dass Gott, Jesus, die Bibel und Neues Testament (NT) bereits in der „Vor-Sturz-Zeit“ für mich zentral in meinem Leben waren und immer noch sind. Gott und Jesus waren und sind Teil meiner Lebenswelt. Sie sind beide wichtige Ressourcen für mein Glück und meine Weltsicht.

Gott spüren in Lehnin

MUT MACHEN VOLLBRINGT WUNDER!

Jesus ist heute noch durch das NT immer unterwegs gerade die Kranken, Schwachen und Ausgegrenzten zu stärken und zu heilen. Und das Schöne aus meiner Sicht ist, das er Menschen heilen konnte durch Wertschätzung und Stärkung ihres Selbst-Bewusstseins, statt durch medizinische Maßnahmen. Zum Lahmen sagte er „Steh auf und geh!“ und alleine durch Jesu Vertrauen steht dieser auf und geht.

In meiner Bibelstunde lehrte mich meine Pfarrerin, dass es sich bei den Wundern Jesu um Blockaden handelte, die ursprünglich nicht objektiv, sondern subjektiv durch die Erfahrungen und Ablehnungen der Kranken wegen ihres Andersseins entstanden sind. Es brauchte folglich jemanden der „Mut machte“ um diese Blockade wieder aufzuheben, zu heilen. Diese Wunder werden so verständlich, wenn auch eher spirituell, im Glauben statt durch wissenschaftlichen Nachweis! Und doch möchte ich ergänzen, dass ja gerade auch Placebos scheinbare Wunder beim Patienten bewirken, weil wir daran glauben, dass es hilft OHNE das medizinische Wirkmittel vorhanden sind, sondern meist nur Traubenzucker.

Bei mir konnte ich Heilung von Körper, Geist und Seele! erst zu lassen, als ich nicht mehr wie Hem in der Mäusestrategie rebellierte, sondern mein Schicksal in Gottes Hand gab. Da wurde alles viel leichter ohne dass ich meine Selbstbestimmtheit aufgab. Ich blieb Christine Müller und war immer noch „schwierig“ aus Sicht des medizinischen Personals (Ärzte und Pfleger), da ich klar sagte, was ich wollte und was nicht. Gleichzeitig konnte ich meine so wieder gewonnene Zuversicht an andere als Mutmacherin weitergeben. Ich hatte trotz unfallbedinger Auszeit wieder eine Aufgabe, die anderen und mir sehr half. Wie Haw in der Fabel war ich im Labyrinth des Lebens – doch nun gestärkt mit immer neuen Erkenntnissen über mich und meinen Körper. Ich spielte wieder mit und war nicht mehr „gelähmt und blockiert.“

ÜBERLEBNSPACKAGE FÜR EIN GLÜCKLICHES LEBEN MIT UNFALL

Heute sage ich, alle Erfahrungen der letzten 2 Jahre haben mich nachhaltig =dauerhaft gesund =stark gemacht. DAS kann mir keiner mehr nehmen. Ich möchte diese Zeit auch nicht missen. Neben meinem Glauben hatte ich ja als weitere Ressourcen noch meine Resilienz und Liebe, Lust und Leidenschaft. Gemeinsam waren und sind diese drei mein Überlebenspackage für ein glückliches Leben mit Unfall.

SELBST GETESTET 4: NACHHALTIGE ZUVERSICHT

Frisurenmode im Sturzlauf_ Ohne Überschrift

MEINE MÄUSESTRATEGIE!

Die Nachhaltige Zuversicht der letzten 2 Jahre, die im Titelbild steckt, möchte ich mit Selbst getestet 4 versuchen in Worte zu fassen. In Selbst getestet 1: Nachhaltig Leben vom 23.April 2014 hatte ich ja angefangen euch teilhaben zu lassen an meinem Leben und täglichen Nachhaltigkeitsgeschäft. Der neue Weg lässt sich wohl am besten als „meine Mäusestrategie“ beschreiben. Warum? Ich versuche es euch zu erklären.

Mein Unfall passierte als ich 43 Jahre war. Damals gehörte Nachhaltigkeit selbstverständlich zu mir. Doch dann veränderte sich mein „beruflicher und privater Käse“, um in der Sprache der Mäusestrategie zu sprechen. My cheese was been moved (Mein Käse ist bewegt worden).
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Veganer Bürocheck

Kundenreferenz Avesu mit Bürostuhl von GreenofficeVegane Büromöbel – da hat selbst die Büroeinrichterin und Veganerin Christine Müller kurz gezögert als Avesu, Anbieter für vegane Schuhe, nach veganen Bürostühlen fragte. Ganz ohne tierische Bestandteile sollten sie sein. Das vegan ausgerichtete Unternehmen Avesu befindet sich in guter Gesellschaft.

Da ist es gut, dass die Greenoffice Agentur ganz entspannt sagen kann: Ja, wir haben vegane Büromöbel.
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… „graue Energie“ als Treiber des CO2-Footprint von Produkten

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Heute treibt mich ein Hinweis von Danny Püschel Mitarbeiter bei www.sustainum.de um. Danny Püschel ist einer der „Baumeister“ und Forschungstreibenden der Baustoffdatenbank www.gutebaustoff.de. Dannys Hinweis kenne ich schon länger u.a. aus der Veröffentlichung von B. R. Allenby, D. J. Richards (Hg.): The Greening of Industrial Ecosystems. Washington, 1994.

In dieser mich bewegenden amerikanischen Veröffentlichung schreiben die Autoren: „In den USA werden 93 Prozent der abgebauten Ressourcen niemals in verkäufliche Produkte umgewandelt, 80 Prozent aller Produkte werden nach einmaligem Gebrauch weggeworfen, und 99 Prozent der in den Produkten enthaltenen Stoffe werden innerhalb von sechs Wochen nach dem Verkauf zu Abfall ein gewaltiger Kostenfaktor für die Wirtschaft und, vor allem, eine Verschwendung von Natur.“

Diese hier so fast schon lapidar formulierte Aussage von den amerikanischen Autoren bekommt nun durch die Baustoffdatenbank mit dem Ausweis des ca. CO2-Footprint der Baustoffe eine noch größere Bedeutung für mich. Denn die Datenbank zeigt ähnlich der obigen Aussage von 1994 auf, dass fast die Hälft, ca. 41%! des CO2-Footprint auf Kosten von Verpackung, Produktion und Transport gehen.

Ich schließe diesen Beitrag mal mit meinen Worten vom 11.04.2010 in meinem 27. XING-Newsletter „Buchtipp. Weniger Abfall, mehr Wert. : „Bis es so weit ist, dass auf dem Markt nur noch Nachhaltiges im Geiste von Cradle-to-Cradle angeboten wird ist Gebrauchtes das Nachhaltigste was es gibt (siehe oben)wie der DIN-Ratgeber „Müllvermeidung, Recycling, Second-Hand und Co“ von 2009 sehr anschaulich zeigt. Die beiden Autoren Konrad Soyez und Dieter Baier stammen beide wie Michael Braungart aus der Umwelt- und Verfahrenstechnik und haben sich lange Jahre mit Abfallwirtschaft und ökologischer Technologie zur Abfallaufbereitung beschäftigt.“

Das ist (unsere neue) Kult(ur), keine Müll! Der (Mehr-)Wert liegt im Bestand.
Möbelhafte Grüße und: wir brauchen einen Ökofaktor in unserem Leben.